Wie Sie Ihre Keramikspüle am besten pflegen

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Veröffentlicht: 06. August 2021

Strahlender Glanz für die Küche: Wie Sie Ihre Keramikspüle am besten pflegen

Sie erkennen eine Hochdruck-Armatur an den zwei Anschlüssen, jeweils für die Warm- und Kaltwasserleitung, die direkt an die Leitungen angeschlossen werden. Gekennzeichnet werden die Leitungen mit rot für Warmwasser und blau für Kaltwasser - damit wissen Sie sofort welcher Anschluss wohin kommt. Das Wasser beim Hochdrucksystem stammt aus dem zentralen Hausinstallationsnetz oder fließt durch einen Durchlauferhitzer und Warmwasser ist damit praktisch unbegrenzt.

Mit diesen einfachen Tipps und cleveren Hausmitteln bleibt Ihre Keramikspüle dauerhaft makellos und strahlend sauber:

1. Die goldene Regel: Die tägliche Routine

Der beste Schutz vor hartnäckigen Verschmutzungen ist die Pflege direkt nach der Benutzung. Wenn Sie Wasser- und Seifenreste nicht eintrocknen lassen, hat Schmutz kaum eine Chance.

So geht’s: Spülen Sie das Becken nach jedem Abwasch kurz mit klarem Wasser aus und wischen Sie es mit einem weichen Mikrofasertuch trocken. Das verhindert die Bildung von Kalkflecken von vornherein.

2. Sanfte Reinigung statt aggressiver Chemie

Die glatte Oberfläche von Keramik ist dank ihrer Einbrennlackierung extrem widerstandsfähig. Aggressive Reiniger oder kratzige Schwämme können diese Schutzschicht jedoch stumpf machen.

So geht’s: Nutzen Sie für die normale Reinigung warmes Wasser, ein sanftes Spülmittel und die weiche Seite eines Haushaltsschwamms. Verzichten Sie komplett auf Scheuersand, Stahlwolle oder hochkonzentrierte Chlorreiniger.

Schwarze Keramikspüle

3. Kalkflecken mühelos mit Essig oder Zitronensäure entfernen

In Regionen mit hartem Wasser lagert sich schnell Kalk auf der Spüle ab. In diesen rauen Kalkschichten setzen sich dann besonders leicht Kaffee-, Tee- oder Saftflecken fest.

So geht’s: Tränken Sie ein Tuch in einer Mischung aus lauwarmem Wasser und Haushaltsessig oder Zitronensäure. Legen Sie es für etwa 10 bis 15 Minuten auf die betroffenen Stellen, wischen Sie nach und spülen Sie gründlich mit klarem Wasser nach.

4. Metallabrieb: Die mysteriösen grauen Striche entfernen

Viele Besitzer erschrecken, wenn sie plötzlich graue Striche auf der weißen Keramik entdecken und denken, es seien Kratzer. Entwarnung: Keramik ist härter als Besteck, Töpfe oder Pfannen. Es handelt sich hierbei um mikroskopisch kleinen Metallabrieb der Utensilien.

So geht’s: Diese Spuren lassen sich nicht mit normalem Spülmittel wegwischen. Nutzen Sie stattdessen einen speziellen Keramikreiniger (z.B. vom Hersteller der Spüle) oder einen milden Putzstein. Sanft kreisend reiben – und die Striche verschwinden wie von Zauberhand.

Schwarze Keramikspüle

5. Flecken-Wunder: Backpulver oder Natron bei Verfärbungen

Hat sich der Sonntagskaffee oder die Tomatensauce über Nacht tief in eine kalkige Stelle gefressen, hilft ein bewährtes Hausmittel.

So geht’s: Streuen Sie etwas Backpulver oder Natron auf die feuchte Stelle, mischen Sie es zu einer Paste und lassen Sie es einige Minuten einwirken. Danach mit einem feuchten Schwamm sanft abreiben und gut abspülen.

6. Vorsicht bei extremen Verunreinigungen

Sollten Sie Haarfärbemittel, aggressive Abflussreiniger oder chemische Lösungsmittel in der Küche verwenden, halten Sie diese unbedingt von der Spüle fern.

So geht’s: Falls doch einmal etwas danebengeht, spülen Sie die Substanz sofort mit extrem viel Wasser weg, um Verätzungen der Versiegelung zu verhindern.

Schwarze Keramikspüle

Fazit

Eine Keramikspüle ist erfreulich pflegeleicht. Wenn Sie aggressive Scheuermittel im Schrank lassen, Kalk gar nicht erst entstehen lassen und Metallabrieb richtig deuten, wird Ihr Spülbereich auch nach vielen Jahren noch das glänzende Highlight Ihrer Küche sein!